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Neues Ehrenmitglied in der Fluggruppe Neuburg e.V.

Zur 70. Jahreshauptversammlung der Fluggruppe Neuburg e.V. hatte der Vorstand Wolfgang Hesche die Mitglieder in die Werkstatt, bei offenen Werkstatttoren geladen.

Nach der Genehmigung des Protokolls vom vergangenen Jahr standen die Tätigkeitsberichte der Vorstandschaft, des Ausbildungsleiters, Werkstattleiters und Heimverwalterin an. Die Highlights in der Ausbildung waren sicherlich die Flugleistungen: So konnten in der Segelflugausbildung 225 Starts bei 92 Flugstunden absolviert werden. Philipp Böhm hatte im Oktober 2020 seine praktische Prüfung vor einem Prüfer des Luftamtes Südbayern abgelegt und ist seitdem in Besitz des Segelflugscheins. Felix Krüper konnte seinen ersten Alleinflug erleben und Karre Förg den ersten Alleinflug auf einem Motorsegler.

Der Werkstattleiter Peter Unglert berichtete von einem Winter-Werkstattdienst unter schwierigen Bedingungen. Den Lockdown voraussehend, wurden die Arbeiten bereits im September begonnen. Das war gut so, denn ab Dezember musste das Arbeiten in der Gruppe beendet werden. Glücklicherweise war der größte Teil der Winter-Werkstattarbeiten bis dahin bereits beendet.

Außerdem sammelte die Fluggruppe Neuburg e.V. bei aktiven und passiven Mitgliedern Geld für den Bau einer offenen Haube ein. Diese Haube soll auf dem Schulungs-Doppelsitzer ASK13 montiert werden und bei heißen Sommertagen für Abkühlung sorgen. Dieses Projekt, gefördert von der Raiffeisen-Volksbank Neuburg, steht kurz vor dem Abschluss und bereits im August soll der Erstflug mit dieser offenen Haube auf dem Ausbildungssegelflieger stattfinden. Der Vorsitzende dankte der Projektleiterin Renate, sowie den beiden Erbauern Karre Förg und Peter Unglert.

Neben Kassenbericht und weiteren Flugstatistiken wurde es dann wieder interessant bei den Ehrungen. Sebastian Rönz konnte den Pokal für die meisten Streckensegelflugpunkte auf Vereinsflugzeugen für sich behaupten, wie auch schon 2020.

Eine besondere Ehrung erhielt Reinhold Hesche. Reinhold war im April diesen Jahres 60 Jahre aktives Mitglied in der FGN. Darüber hinaus hatte er in dieser Zeit die verschiedene Funktionen inne:

1968 – 1969 Leistungsflugreferent                                                                      

1972 – 1997 Kassenverwalter                                                                               

1998 – 2022 Schriftführer (dann stellt er sein Amt zur Verfügung)                 

 Insgesamt also 52 Jahre Vereinsarbeit. Der Ehrenausschuss der Fluggruppe Neuburg e.V. befand diese Leistungen (52 Jahre im Ausschuss und 60 Jahre aktives Mitglied) als außerordentlich und dankte Reinhold, in dem er ihn zum Ehrenmitglied ernannte. Der Vorsitzende stellte seinen fliegerischen Lebenslauf dar und überreichte ihm ein FGN T-Shirt sowie eine Grillschürze mit dem Aufdruck „Flieger – Opa“, die er stolz in Empfang nahm.

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Auch das will gelernt sein! Am Funk richtig zu sprechen! Renate als UL Fluglehrerin hatte einen Abend organisiert, mit dem Ziel die Sprechphrasen für den An- und Abflug von Flughäfen zu trainieren. Unsere neuen Flugschüler und auch einige interessierte, erfahrene Piloten haben zur Auffrischung daran teilgenommen. Heiko, beruflich Towerlotse und deshalb bestens prädestiniert, hat sich dankenswerterweise dafür zur Verfügung gestellt. Es wurde also imaginär gefunkt, Lande- und Startgenehmigungen angefragt und meistens auch genehmigt. Damit es nach einem langen Arbeitstag für die Teilnehmer nicht zu anstrengend wird , hatte Renate mit vorbereiteten Pizzabrötchen die richtige Idee. So hatte der Abend auch noch einen gesellschaftlichen Charakter.

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Eine aufregende Woche hatte Benedikt Ende Mai 2021: Der LVB hatte einen LIMA – Lehrgang organisiert und Benedikt hatte sich zur Teilnahme beworben. Ziel des LIMA (Leistungsflug) – Lehrgangs war es, jungen Scheinpiloten bis maximal 25 Jahre die Streckenfliegerei näher zu bringen und junge Talente zu fördern. Dazu stellte der Landesverband Bayern 4 Trainer zur Verfügung, die sich ausgezeichnet um die jungen Limas kümmerten.

Neun Limas waren mit den unterschiedlichen Vereinsflugzeugen nach Kitzingen gereist um dort bei eisigen Nächten im Schlafsack zu frieren. Doch nach vielen Wochen Regen und schlechtem Wetter kam es nicht auf die Nächte an: die Thermik am Tag war von größter Bedeutung und die hat gepasst! In vier Gruppen eingeteilt hatte jeder Trainer 2-3 Limas hinter sich fliegen und gab Ratschläge, was wohl bei den gegebenen Thermikbedingungen zu tun wäre. So wurden im Segelflug phantastische Strecken von bis zu 430km absolviert.

Jeder Tag war streng durchgeplant. Bereits um 7 Uhr morgens machte sich jeder auf zum Flugzeughänger um das Flugzeug aufzubauen. Am Vorfeld standen leicht mal 15 Flugzeuge, da konnte es auch eng werden. Erst nach dem Aufbauen gab es gegen 8 Uhr das Frühstück, welches von den Teilnehmern selbst hergerichtet werden musste. Frisch gestärkt war um 9 Uhr das Briefing angesetzt und war gespickt mit Informationen und Lerninhalten für die Teilnehmer:

Safety Talk, Wetterbriefing und auch Vorträge zu den unterschiedlichsten Streckenflugthemen (gehalten von den Limas) waren angesagt. Erst danach wurden die Maschinen zum Anfang der großzügig asphaltierten Startbahn in Kitzingen gebracht und auf den Start gewartet. Sobald die Thermik sich entwickelte ging es auch schon los: mit 2 Motorfliegern wurde das Segelflugzeug-Grid in die Luft gezogen, kaum eine Stunde später waren alle in der Luft.

Aufgrund der tollen Wetterlage wurde Tag für Tag geflogen, so dass die Trainer (ein super tolles Team!) am Donnerstag die Notbremse zogen und einen Ruhetag verordneten. So konnte wenigstens am Abend zuvor mal richtig gefeiert werden. Das Vorfeld eignete sich prima um Flunkyball zu spielen. Kleine Neckereien wurden angedroht per AUSRAMBOLEN zu klären – nach heutigem Wissensstand wurde aber niemand ernsthaft verletzt.

 Abends sorgte das Kitzinger Vereinsmitglied Rolf in der Außenküche für sehr abwechslungsreiches und geschmacklich erstklassiges warmes Essen, was nach den anstrengenden Tagen wirklich die körperliche Rettung bedeutete.  So richtig lange ausgehalten haben es aber weder die Trainer noch die Limas – es waren einfach sehr anstrengende Tage mit vielen neuen Eindrücken und außerordentlichen Leistungen.

Am letzten Flugtag hatte sich gewittertechnisch ein nur kleines Flugfenster von ca. 4 Stunden gebildet. Auch das wollte man ausnutzen und so haben die Trainer (Markus, Benjamin, Hans und Jonas) einen kleinen Wettbewerb ausgeschrieben: 75km im Viereck um Kitzingen! Da kam bei den Limas sofort Wettkampfstimmung auf und schon gab es an diesem Tag zwei Außenlandungen. Endlich, denn ein Lima-Lehrgang ohne Außenlandung wäre ja fast zu wenig herausfordernd gewesen. Alle zwei Piloten sind sauber gelandet und konnten bereits vor dem Gewitterschauer wieder am Vereinsheim den Anhänger abstellen. Abends wurden dann alle Loggerfiles ausgewertet um die unterschiedlichen Taktiken zu bewerten und daraus zu lernen, was wohl die beste Strategie an diesem Tag, bei diesen Wetterbedingungen, gewesen wäre.

Wolfgang, der als Helfer mit angereist war hatte den eigenen Flieger dabei und konnte (nachdem sein Lima versorgt war) ebenfalls den Tag im Cockpit verbringen. Die Flüge beider sind einfach nachzuerleben:

https://www.weglide.org/flight/map?order_by=-scoring_date&airport=Kitzingen,189822&user=Wolfgang%2520Hesche,802&user=Benedikt%2520Hesche,6203

 

Streckenfliegen mit dem Segelflieger - jetzt auf weglide.org

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Das Spannende am Segelfliegen ist bestimmt der Leistungs-Segelflug: an einem Tag über mehrer Stunden viele km im Segelflugzeug emissionsfrei zu fliegen. Jeder Flug wird dazu mittels eines GPS Loggers aufgezeichnet und am Abend auf eine Vergleichsseite hochgeladen. Das war bislang immer www.onlinecontest.org. Nun gibt es auch eine zweite, etwas modernere Plattform www.weglide.org. Die Filterfunktion ist sehr modern und fortschrittlich, so dass man sich sehr einfach einen guten Überblick verschaffen kann, was an welchem Tag geflogen wurde. Interessante Geschichten und tolle Flugbilder sind ebenfalls angeboten.

Der Link zu den Flugleistungen der FGN findet sich hier:

https://www.fluggruppe-neuburg.de/index.php/fliegen/segelflugsparten

 

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Nun war heute so weit: die beiden Fliegerkameraden Till und Stefan der Segelfluggruppe Bern in der Schweiz kamen mit ihrer Beach 23 "Musketeer" angereist um unsere verkaufte Schleppmaschine, die Robin DR-300 abzuholen. Es war zwar ein traumhafter Tag mit strahlend blauem Himmel, aber die niedrige Temperatur von -10°C hat Mensch und Technik schon Probleme bereitet. Nach viel Vorwärmen mit Heizstrahlern und dem Einsatz einer zusätzlichen Startbatterie sprang der Motor nach einiger Zeit an. Gerade rechzeitig, denn das Flugplatztor wurde auch schon geöffnet. Da die Schneeräumer den Schnee von der Runway an den Rand geschoben hatten, war hier nochmal gemeinsame Handarbeit erforderlich um die Maschine auf die Bahn zu bekommen. Während sich Till und Alex um die Technik an der Maschine kümmerten, finalisierten Stefan und Wolfgang die Papiere. So war die Übergabe schnell gemacht.

Nach fast 1,5 Stunden hoben dann die Beach 23 und die DR-300 ab. Erst ging es nach Augsburg um dort den erforderlichen Zoll zu machen, später dann zurück in die Schweiz. Von dort soll die Maschine nun bald direkt zum Hersteller Robin in Dijon überführt werden. Dort erhält sie eine Verjüngungskur, um dann fit zu sein und fleißig Segelflugzeuge in der Schweizer Alpenwelt in den Himmel zu ziehen. Wir freuen uns, dass die D-EDUY ihre neue Heimat in dieser tollen Gegend gefunden hat.

Herzlichen Dank an alle Helfer die heute diese Aktion ermöglicht haben!

 

 

 

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