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Lima-Lehrgang 2003 in Lauf-Lillinghof

Cleared for landing on carrier Lauf (EDQI)

Starke Truppe, Markus natürlich neben den Mädels! 2003 war die FGN zum (glauben wir) ersten Mal beim Streckenfluglehrgang Lima dabei, welcher bei dem Heimatflugplatz vom Organisator des Lehrgangs, dem Thomas Selz stattfand.

Der Platz liegt auf einem Hochplateau, ca. 20 km nordöstlich von Nürnberg, innerhalb der Kontrollzone des Internationalen Flugplatzes Nürnberg. Mit diesem Handicap müssen sich die Segelflieger hier arrangieren, d.h. normal haben sie eine Höhenbeschränkung von 4500 Fuß MSL - sind die vom Tower in Nürnberg gut drauf, gibt's ne Freigabe für 6000 Fuß. Luftraum Charly beginnt gleich südlich hinter dem Platz.

Die Ankunft: Wir machten uns also am Sonntag, den 03.08.2003, auf nach Lillinghof. Nachdem wir allen Zubehör und unsere H4 eingepackt hatten, konnten wir auf die A9 rauschen (mit 80 km/h) und in Richtung Nürnberg fahren. Die Panik, wir könnten gleich mal zu spät zum ersten Treffen kommen, erwies sich als unnötig, denn der Thomas hat es wegen guter Thermik um eine Stunde verschoben, damit er noch schnell am Sonntagnachmittag ein 550iger Dreieck machen konnte.

So wurden wir durch den 2. Vorstand des Vereins Sebastian (23 Jahre, ein Spaßvogel vor dem Herrn) empfangen. Der hat uns dann erst mal den Platz gezeigt und ein Abendessen organisiert, natürlich Grillfleisch vom legendären fliegenden Metzger Conny.

Thomas kehrte in der Zwischenzeit auch zur Erde zurück und verschob das Briefing gleich weiter auf neun Uhr. Und so kamen wir also alle 13 Limas und die Trainer Thomas Selz, Helmut Vogel, Alfred Schmitz und Albrecht Schmidt zusammen. Es wurde der Küchendienst eingeteilt und der Tagesrhythmus besprochen.

Der Tagesablauf:

7.00 Küchendienst aufstehen, Brötla und sonstiges Frühstück besorgen.

7.30 normal aufstehen, Frühsport (wegen extrem hoher Temperatur in Form von Flächen-an-Rumpf-stecken ausgeführt)

8.00 Frühstück

9.00 Briefing, mit Wetteranalyse, Routenbesprechung Gruppeneinteilung und ein bisschen Theorie; eigentlich sollten hier noch Referate der Limas sein, da es aber zu einer ausgiebigen und sehr emotionalen Diskussion über mehrere Tage zum Thema, "fliegen nach QFE und fliegen nach QNH" kam, traten die anderen Themen etwas in den Hintergrund.

11.00 Startbereitschaft.

12.30 war in der Regel Start mit zwei Motormaschinen, der örtlichen Remo und der Husky vom Hetzleser Berg, mit der unverwechselbaren "Schlepphexe" Manu am Steuer (den Kopfüberabstieg und den Hochpräzisions-Slip macht ihr so einfach keiner nach).

ca.18.00 Landung mit anschließendem Fliegerwaschen und Abbauen

19.30 Abendessen, zubereitet vom Superlässigmayer, dem vereinseigenen Metzger, der uns täglich einen delikaten fränkischen Schmaus bereitete, und es dabei fertig brachte jeden Tag sich selbst zu übertreffen.

21.00 Debriefing: das war ne feine Sache. Wir haben immer alle unsere Logger ausgelesen und die Flüge der verschiedenen Gruppen, mit Hilfe von 3D-Animation und Beamer zusammen ausgewertet und in Verbindung damit noch einige theoretische Ausführungen zu den Erlebnissen und Erfahrungen des Tages erörtert.

22.00 Feierabend: Meist fand sich da ein edler Spender für ein kleines Fasserl Bier vom Kanonebräu mit dem wir den Tag am Hüttla oder auf Runway mit Blick auf das nächtliche Nürnberg ausklingen ließen.

Der Limagedanke:

Ziel des Lima-Lehrganges ist das Streckensegelfliegen im Team: in aufgefächerter Formation im ständigen Blickkontakt zu fliegen, so tragende Linien, Bärte finden und durch die Gruppe in Momenten des Stress, wie z.B. sich unten raus basteln zu müssen, mental Unterstützung zu finden oder auch sich gemeinsam in den Acker zu setzten.

Diese Art des Streckenflugs bringt unheimlich Laune. Man geht leichter an die Sache ran. Man hat nicht das Gefühl allein umher zu irren, sondern sich gemeinsam vorzutasten.

Die Teilnehmer:

Von den 13 Limas 03 war ich (Domi) mit 17 Jahren der jüngste. Das Hauptfeld ist 20 bis 25 Jahre. Darunter drei supernette Mädels, Kathrin, Marie und Iris. Der Älteste ist Ralf mit Ende 50. Alle hatten vorher geringfügige Streckenerfahrung bis 300 km. So waren wir, Andi und Domi gut dabei. Entsprechend der Erfahrungen und den Flugzeugen, die wir mitbrachten, wurden die vier Gruppen eingeteilt. Die H4 flog mit Alfred Schmitz als Trainer und noch einer Libelle und einer ASW 20.

Der erste Tag:

Um von Lauf-Lillinghof fliegen zu dürfen, wurden wir erst mal auf die fliegerischen Besonderheiten des Platzes eingewiesen. Anschließend hat jeder mit Thomas oder Alfred Schmitz einen Einweisungsstart gemacht. Nachdem Andi der letzte Einweißungsstart war und es immer noch thermisch hämmerte flog er gleich noch mit Alfred 2,5 h ASK 21 und sah den 50 km entfernten Steinbruch in 180 m darüber doch ganz groß...(schwitz!!!) Doch glücklicher weiße schaffte es Andi und Alfred doch wieder nach Hause. Ich beschloss unser „Baby“ noch aus dem Hänger zu holen und noch eine Runde mit Jan (LS 4) zu drehen. Auf Grund des super Wetters flogen wir gleich noch am ersten Tag 150 km und machten einen 72 km langen Endanflug ohne zu kurbeln aus 2800 m MSL....

Die brontalen Hammertage:

Am Dienstag ging es schon mal richtig los. Mindestaufgabe war ein Dreieck, Schmidgaden Rosenthal und zurück. Das wären 168km gewesen. Um Halb 12 war Start. Andi flog mit Alfred und Marie, die sich aber leider nach 30 Minuten im Acker verabschiedete. So verloren Andi und Alfi einige Zeit und schafften es aber doch noch auf satte 250 km.

Am nächsten Tag waren die Wolken schon spärlich geworden und die nächsten Tage folgten im großen und ganzen immer ca 200 bis 250 km im Blauen.

Als Domi dann im Blauen am letzten Schenkel heimfliegen wollte, wollte die DG einfach nicht mehr steigen und dann waren es plötzlich nur noch 350 m über Grund über Pegnitz - "das wird knapp" hab ich mir gedacht. Dann kam glücklicherweise noch ein Bärtchen über Pegnitz, welches mir die Endanflug-Höhe bescherte.

Als (es wurde immer blauer) Andi das Vergnügen hatte, flog er mit Jan und Stefan (Trainer vom Hetzleser Berg, Discus) der sich aber leider nach 30 km auf den Acker verabschiedete. Andi dachte sich "was mein Trainer kann, kann ich schon lang" und war plötzlich auch nur noch 300m über Grund ohne jegliches Steigen. Jan (ca 800 m höher) riss dann glücklicherweise einen Bart auf und Andi dachte: "Everything or NOTHING?!?!?!" Jan hatte Recht behalten, unsere DG stieg und der Acker, den sich Andi schon ausgesucht hatte, wurde wieder kleiner...

Die nächsten Tage waren alle blau und es wurde immer blauer und blauer... und wir kämpften und kämpften uns durchs Blaue...

In der nächsten Woche kam eine Front über Nacht rein und am nächsten Tag war Rückseite angesagt: Domi hatte Glück und durfte mit Carsten und Chrissy ( ASW 15 und Libelle) fliegen. Durch ein rasches Tempo ( 90 Schnitt) heizten Domi und seine Gruppe nach Coburg und dann ab in den Thüringer Wald wo eine Basis von 3100 m NN und mittlere Steigwerte von 3-4 m/s angetroffen werden konnten.

Dann gings noch weiter bis hinter Eisenach und zu Wasserkuppe und dann wieder Richtung Heimat. Am Schluss waren es genauso viele Kilometer wie das zweite Team (Duo, 2x LS 4) gewesen - nämlich 412. Am Abend gab es dann noch Ärger von Nürnberg Radar, da viele Segelflieger den Charly bis auf FL 140 ausnützen...was den lieben Lotsen gar nicht gefallen hat (mit Recht...) - aber trotzdem : EIN HAMMERTAG!!!

Auch noch ein erwähnenswerter Flug war der Teamflug von Duo Discus (Jan und Domi) und Andi in der H4. Obwohl das Team auf Grund der Leistungsunterschiede ein bischen verschieden war, klappte es super und wir (Andi und Domi) konnten die supergeilen Gleiteigenschaften des Duos schon genießen und bestaunen. Der Tag war mal wieder blau und es war ein schwieriger Kampf, doch wir siegten und schafften wieder im blauen 250 km. Die Thermik war teilweise genial (im Fichtelgebirge hatten wir mit dem Duo 3,8 integriertes Steigen...DER HAMMERAUFZUG!!!!) aber auch gegen Ende hin schwach, sodass der letzte Schenkel aus Weiden nach Lauf ganz schön spannend wurde. Jan und Domi hatten dann irgendwann +250 m nach Lauf am LX 5000 angezeigt und flogen ab und erreichten sicher den Platz. Andi war sehr tief gekommen aber er erwischte noch das letzte Zucken des Tages und als Jan und Domi dann am Boden eine DG 300 reinschleichen sahen war ein breites Grinsen auf unseren Gesichtern. "Juhu, er hat es noch geschafft der alte Hund!!“

Der letzte Flugtag war so blau und von Warmlufteinflüssen gestört, dass Domi und seine Teamkollegen nach 2 Stunden wieder umdrehten, weil wir doch keine Außenlandung am letzten Tag mehr machen wollten - der Tag endete dann im Freibad von Schnaittach...

Das Leben auf dem "Flugzeugträger":

Waren die Piloten nicht in der Luft, war konzentriertes entschleunigen angesagt. In besonders effektiver Form meisterten wir diese Aufgabe durch stundenlange Aufenthalte in der Hängematte oder lustiges Planschen im örtlichen Freibad gemeinsam mit den Teilnehmerinnen. Auf diese Weise waren wir am nächsten Tag voller Elan wieder am Start, um weiter Leistungsflüge zu absolvieren.

Ja so waren sie, unsere Tage in Lauf-Lillinghof.

Andi meint: Lima-Lehrgang war SAU-GEIL!!! Domi findet, dass Andi hat recht.

Die Thomas-Selzsche Flug- und Teamleadermethode bringt Riesenspaß und fördert das fliegerische Selbstbewusstsein ungemein.

Merke: WEIDA! IMMA WEIDA! (mentale Übung für Strecken-Segelflieger nach Thomas Selz).

Außerdem gibt's ja fast nix besseres als durch die schönste Freizeitbeschäftigung der Welt Leute kennen zu lernen und gemeinsam den Traum vom Fliegen zu leben.

Ob der Thomas allerdings den Lehrgang noch mal veranstaltet, ist leider nicht so sicher, weil es für ihn jetzt das 15. mal war, und irgend wann kommt halt die Zeit, wo man es besser gut sein lassen mag. Kann man verstehen.

Uns beiden hat es supergut gefallen. Die Ferien auf EDQI bei den Franken war nicht minder exotisch und spannend, wie eine Fernreise auf eine tropische Insel. Wir werden noch lange von diesen 10 Tagen auf EDQI zehren.

MERCI THOMAS
Viele Grüße von Andi und Domi

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

 



Bayerisches
Jugendvergleichsfliegen 2003
in Oberschleißheim

Am Freitag, den 19.September 2003, machten wir (die Qualifikanten des oberbayerischen Jugendvergleichsfliegens - Matthias Jocher, Dominik Neumaier, Alexander Schier und Werner Turban) uns auf zum Flugplatz in Oberschleißheim (EDNX). Begleitet wurden wir von unserem Fluglehrer Ludwig Turban, Andreas Gottfried und Markus Kaczmarsch sowie unserer guten alten K8.

Nach der Ankunft wurde noch schnell nach etwas Essbarem gesucht (und auch mehr oder weniger gefunden) und dann ging's nach einer kurzen Erkundungstour des Flugplatzes ab ins Bett, welches sich in diesem Fall in der Werkstatt befand.

Am Samstag gab es nach dem Frühstück das obligatorische Briefing. Dort wurden die Aufgaben des Tages bekanntgegeben und auf wichtige Punkte der Flugsicherheit hingewiesen. Bis zum frühen Nachmittag wurden Einweisungsschlepps durchgeführt. Diese zogen sich zwar durch das Fehlen von Fluglehrern ziemlich in die Länge, aber durch die vielen "Sehenswürdigkeiten" ging die Zeit doch relativ schnell vorbei. Die Nähe zur Flugwerft des Deutschen Museums sowie zum Bundesgrenzschutz ermöglichte uns, sowohl einen Zeppelin, als auch ziemlich tief fliegende Polizeihubschrauber zu beobachten. Außerdem gab es über das Wochenende verteilt noch eine Antonov 2, eine Cessna P210 "Silver Eagle" (incl. Lowpass), eine Storch, eine ziemlich kleine Zweimot sowie Segelflugzeuge in allen Farben und Formen zu bewundern.

Nach einer kleinen Stärkung begann der 1.Durchgang. Die Windenstarts wurden mit einer neuen Elektrowinde durchgeführt, was auch den Grund für einige Zwangspausen darstellte. Die Flugzeugschlepps, mit welchen wir in die Luft befördert wurden, konnten reibungslos über die Bühne gebracht werden. Aufgrund zahlreicher Seilrisse und einer riskanten Umkehrkurve eines Teilnehmers wurde der 2.Durchgang vorzeitig abgebrochen - es kam jedoch glücklicherweise Niemand zu Schaden.

Nach dem Sichern unseres Fluggeräts gab es mal wieder Verpflegung. Die Probleme mit den Windenstarts wurden in einem kurzfristig einberufenen Briefing ausgeräumt. Anschließend ging's auf zu einer gemütlichen Feier in der Fliegerhalle (mit Live-Musik!), wo vereinsübergreifend Erfahrungen ausgetauscht wurden.

Am nächsten Tag konnten die noch anstehenden zwei Durchgänge ohne weitere Probleme zügig durchgeführt werden.

Die Siegerehrung fand schliesslich am späten Sonntag Nachmittag statt - sponsored by EADS. Dominik Neumaier belegte als erfolgreichster Neuburger den 4. Platz, in der Mannschaftswertung konnten wir sogar Platz 3 für uns verbuchen. Leider qualifizierte sich somit knapp (um einen Punkt!!!) keiner von uns für das deutsche Jugendvergleichsfliegen, aber 2004 gibt es ja wieder einen Wettbewerb .



Oberbayerisches
Jugendvergleichsfliegen 2003
in Eichstätt

LandebewertungNach dem Erfolg der Neuburger Piloten (Dominik, Matthias, Stephan, Werner) beim Jugendvergleichsfliegen 2002 in Eichstätt, haben sich die Jugendlichen der FGN entschlossen auch im Jahre 2003 wieder am Jugendvergleichsfliegen teilzunehmen.
Dies wurde ebenfalls wieder in Eichstätt ausgetragen und in Kooperation der Segelflieger aus Eichstätt und Neuburg organisiert. Die Piloten der FGN erreichten zwar im Jahre 2002 in der Mannschaftswertung den ersten Platz und sollten deswegen das JVF 2003 organisieren, jedoch war dies aufgrund der Heimat der FGN auf dem NATO-Flugplatz nicht möglich. Deswegen haben sich die Segelflieger aus Eichstätt freundlicherweise bereit erklärt, das JVF 2003 in Zusammenarbeit mit den Neuburgern in Eichstätt auszurichten.
Beim Jugendvergleichsfliegen können alle diejenigen Segelflieger teilnehmen, die bereits ihre A-Prüfung, also ihren ersten Alleinflug absolviert haben. Als weitere Eingrenzung des Teilnehmerfeldes dürfen keine Jugendlichen teilnehmen, die ihren schon länger als zwei Jahre besitzen. Somit ermöglicht das Jugendvergleichsfliegen auch einen direkten Vergleich der Ausbildungsstandards in den verschiedenen teilnehmenden Vereinen, und das überaus gute Abschneiden der Neuburger Segelflieger in den letzten beiden JVF bestätigt diese gute Ausbildung, die den Schülern der FGN zuteil wird.

ZiellandungBereits am Freitag Nachmittag machten sich die „wagemutigen Piloten mit ihren fliegenden Kisten“ (dem Schulflugzeug Ask13 und der Ka8b) auf den Weg zum Eichstätter Flugplatz, auf dem nach der Ankunft auch gleich noch die Einweisungsflüge für die Piloten, die zum ersten mal an diesem Flugplatz flogen, durchgeführt wurden. Der Abend wurde dann noch mit dem Abbau der Segelflugzeuge, dem Aufbau der Schlafmöglichkeiten und Zelte sowie einem anschließenden gemütlichen Zusammensein verbracht. Am Samstag Morgen begannen die Piloten dann nach dem Wecken mit dem Aufbau der Segelflugzeuge, bevor sie in der Flugzeughalle frühstückten und ein kurzes Briefing erhielten. Danach ging es gleich mit den Wertungsflügen los.
Hier musste jeder Teilnehmer insgesamt drei Flüge absolvieren, wobei bei jedem Flug eine andere Übung durchgeführt werden musste. Sowohl die durchgeführte Übung als auch der Start und die Landung wurden jedes mal bewertet. Beim ersten Flug mussten die Teilnehmer nach dem Start, der je nach Ausbildung des Piloten entweder als Flugzeugschlepp oder aber per Winde durchgeführt wurde, eine Rollübung absolvieren und im Landeanflug einen Seitengleitflug (Slip) durchführen. Als Abschluss musste dann noch innerhalb eines abgesteckten Ziellandefeldes gelandet werden. Beim zweiten Wertungsflug wurde ein Kurvenwechsel bewertet. D.h. zuerst wurde ein Rechtskreis geflogen, der dann in einen Linkskreis überging. Am Samstag konnten insgesamt zwei der drei Wertungsflüge durchgeführt wGruppenbild Eichstätt 2003erden, und der Abend wurde wieder mit einem gemütlichen Beisammensein und einer kleinen Feier im Fliegerheim und der Flugzeughalle beendet.
Am Sonntagmorgen wurden zuerst wieder die Flugzeuge aufgebaut, bevor vor dem Beginn des dritten Wertungsfluges von jedem Teilnehmer noch eine Theorie-Prüfung abgelegt werden musste. Der dritte Flug bestand aus dem Vorführen einer hochgezogenen Fahrtkurve. Bis Mittag waren die restlichen Wertungsflüge durchgeführt, und während die Teilnehmer ihre Flugzeuge in die Anhänger schafften, wurden die Wettbewerbsergebnisse von der Jury ausgewertet. Hier erreichten die Neuburger Segelflieger wieder ein sehr gutes Ergebnis. So erreichte Werner Turban den ersten, Dominik Neumaier den zweiten und Matthias Jocher den vierten Platz. In der Manschaftswertung konnte die FGN ebenfalls den ersten Platz erringen. Dies würde eigentlich bedeuten, dass das nächstjährige JVF wieder von der Fluggruppe Neuburg ausgetragen werden muss, jedoch erklärten sich die Mühldorfer Segelflieger freundlicherweise bereit, im nächsten Jahr die Organisation und Ausrichtung zu übernehmen. Durch ihre Platzierungen erreichten Werner Turban, Matthias Jocher, Dominik Neumaier und Alexander Schier die Qualifikation für das Bayerische Jugendvergleichsfliegen in Oberschleißheim. Sicherlich werden die Jugendlichen der FGN auch im Jahre 2004 beim JVF in Mühldorf dabei sein.

Oben sieht man alle Teilnehmer der FGN von Links nach Rechts:
Lisa Drescher, Philipp Mittel, Peter Holzbrecher (Helfer & Jury), Martin Baur, Alexander Schier, Ludwig Turban (Fluglehrer), Stephan Baur, Alexander Koch, Dominik Neumaier, Andreas Gottfried (Helfer & Schlepper), Werner Turban, Matthias Jocher und Markus Kazmarsch (Organisation).



Fliegerlager 2003
in Weissenhorn

Viele Jahre schon findet mittlerweile unser Fliegerlager in Weissenhorn statt. Da dieses "Highlight" der Flugsaison im letzten Jahr (2002) leider buchstäblich ins Wasser fiel, war die Vorfreude diesmal natürlich um so größer - zu Recht, wie sich im Nachhinein ohne Einschränkungen bestätigen lässt.

Am Wochenende vor dem großen Umzug war geschäftiges Treiben am Flugplatz in Neuburg zu beobachten. Wir mussten alle notwendigen Utensilien verstauen (ja nichts vergessen!!), das Gepäck der "Urlauber" auf die Anhänger und Kofferräume verteilen und die Flugzeuge, die auf dem Luftweg nach Weissenhorn gelangen sollten, mit der Vorausmanschaft besetzen.

MorgenstimmungSonntags ging es dann endlich für die Ersten los. Während unsere einsitzigen Flugzeuge in Ihren Anhängern nach Weissenhorn gebracht wurden, machten sich die beiden zweisitzigen Segelflugzeuge, gezogen von unserer Schleppmaschine und der Do von Manfred, auf die etwa 45-minütige Reise ins Schwabenland. Dort angekommen, begann die mehr oder weniger spannende Suche (je nach Anzahl der bisherigen Fluglager-Teilnahmen des Piloten) des Flugplatzes. Alle landeten schließlich auf dem richtigen Fleckchen Erde und wurden von unseren Kameraden in Weissenhorn herzlich begrüßt. Dannach konnte es sich schon mal bis zur Ankunft der restlichen Manschaft auf der Terasse vor dem Vereinsheim in Weissenhorn bequem gemacht werden.


Doch die Ruhe währte nur kurz, denn bereits nach kurzer Zeit trudelten die ersten PKW-Fahrer ein und dann ging es ans Aufbauen der Zeltstadt und ans Ausräumen der Anhänger. Nach diesen ganzen Handgriffen wurden noch die Flieger in der Halle verstaut und dann der Tag mit einem Pizzaessen beendet.

In der Nacht von Sonntag auf Montag fiel während des gesamten Fliegerlagers der einzige Regen - die kommende Woche brache konstant Temperaturen über der 30°-Marke und ideale Segelflug-Bedingungen mit sich. Nachdem am Montag Vormittag noch die letzten Neuburger eingetroffen waren, ging es ans Aufbauen der Flugzeuge. Dann wurde mit dem begonnen, was die nächsten fünf Tage unsere Hauptbeschäftigung sein sollte: Fliegen! Dank des Super-Wetters konnten ausgedehnte Ausflüge "um Ulm herum" gemacht werden, die Flugschüler bekamen ein Intensiv-Training und so konnten auch mehrere unserer "Lehrlinge" ihren ersten Alleinflug in Weissenhorn absolvieren.

Die Abende waren geprägt vom Waschen, Abbauen und Aufräumen der Flieger sowie anschließender Fütterung (...der Piloten natürlich). Nachdem sich die Hotelbewohner dann auf dem Weg gemacht hatten, wurde der Tag jeweils noch mit gemütlichem Beisammensein am Lagerfeuer beendet. Dabei war leider schon immer viel zu früh Schluss - was aber im Hinblick auf den jeweils folgenden Flugtag nicht falsch war, denn aufgestanden wurde um 08:00 Uhr. Dank des Hopfi-spezial-Weckdienstes wurden auch notorische Langschläfer aus den Federn geholt.

Alleinflug Martin

Alleinflug Christiane

Doch nach einer Woche hieß es dann auch schon wieder Abschied nehmen. Alles wurde verpackt, und ehe man sich's versah wurde der Flugplatz Weissenhorn auch schon wieder kleiner und kleiner hinter den Flugzeugen, die sich auf der Heimreise nach Neuburg befanden. Nach einem schönen Formationsflug über den Wolken hatte uns dann die Neuburger Erde wieder.

Heimreise

Eins steht für uns alle nach dieser schönen Woche fest:
Nächstes Jahr ist wieder Fliegerlager!



Aufrüsten am 13.03.2004

Bevor die neue Flugsaison beginnen konnte, waren ungefähr 5382 Handgriffe notwendig.
Da wurden die Flugzeuge, die im Winter in der Werkstatt gewartet wurden, wieder zusammengebaut, die Flugzeughallen auf "Sommerbetrieb" umgeräumt und alles für den Flugbetrieb vorbereitet. Danach folgten die Werkstattflüge, bei denen die Flugzeuge nochmals in Aktion überprüft wurden. Dank des guten Wetters konnten wir diese heuer ohne Probleme durchführen.

Und so sah die ganze Aktion aus:

Eine Woche später kam dann noch der Prüfer und unterzog unsere Flugzeuge nochmals einer Herz- und Nierenprüfung. Alle Flugzeuge haben "bestanden" und stehen uns nun für das Flugjahr 2004 zur Verfügung.



Fliegen in
Eschenlohe

Auch dieses Jahr machten sich einige unserer segelflugbegeisterten Vereinskameraden wieder auf nach Eschenlohe. Dort konnte, bei großteils idealen Wetterbedingungen, über mehrere Wochen hinweg in den Alpensegelflug hineingeschnuppert werden. Dank der Tipps & Tricks unseres Bergfliegers Reinhold Hesche war dies für unsere angereisten "Flachlandtiroler" einmal mehr ein wunderschönes und faszinierendes Erlebnis.

Hier einige Bilder von Joe und Stephan, die auch beim "Bergfliegerlager" mit dabei waren:
(die ersten 6 Bilder sind vom Joe, die Restlichen vom Stephan)

Erlebnisbericht folgt...



Eröffnung der Flugsaison 2004
in Gap-Tallard

Die richtige Vorfreude wollte sich dieses Jahr so gar nicht einstellen, denn in den letzten Tagen vor Urlaubsantritt ließ das Wetter eher auf bevorstehende Weihnachten als auf den Frühling schließen. Wenigstens schien dann am 12. März, als Heidi und ich losfuhren die Sonne, aber schon abends in der Westschweiz hatte ich so meine Zweifel, ob wir den Hänger in den kommenden Tagen überhaupt öffnen würden, denn es regnete bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt.

Wir bewältigen die 1.000 km Strecke jedes Jahr gemütlich mit einer Zwischen-Übernachtung und erreichen so den Flugplatz Gap-Tallard in den südfranzösischen Bergen immer frisch und ausgeruht, denn am zweiten Tag sind es dann meist nur noch 4 bis 5 Stunden Fahrzeit bis wir unser Ziel erreicht haben.

Insgeheim hatte ich erwartet, dass sich viele „Segelflugnomaden“durch das schlechte Wetter in Deutschland hatten abschrecken lassen, daher war ich dann einigermaßen geschockt, als ich den ersten Blick auf den Stellplatz der Segelflugzeughänger werfen konnte: so viele wie noch nie. Da brauchte es erst einmal einen schönen Cafe Creme im „Maison de l´Air“ am Flugplatz.

Am nächsten Tag war dann der einzige Schlechtwettertag unseres ganzen Aufenthalts. Eigentlich nicht richtig schlecht, Fliegen hätte man können, aber in Südfrankreich wird man schnell wählerisch und so kam uns dieser Tag gerade recht, um in Ruhe den Flieger für die kommenden Tage herzurichten, uns bei Philipp Tarade (Schlepp- und Briefingservice) anzumelden und um sich bei einem Gläschen Roten, köstlichem Käse und frischem Baguette stilgerecht auf das französische Savoir Vivre einzustimmen.

Am Montag weckte uns nach kalter Nacht mit Frost ein strahlend blauer Himmel. War es der Rotwein von gestern oder die über den Winter etwas eingerostete Aufbauroutine – jedenfalls fanden wir uns dann so ziemlich am Ende der recht langen Warteschlange am Start.

Es wurde schließlich fast 14:30 Uhr bis ich in die Luft kam. Bis Sonnenuntergang blieben aber noch gut 4 Stunden, die ich auch bis zum Ende ausnutzte.

Die ersten Tage hatten wir Sonne satt bei einem makellos blauen Himmel. Die Schlepps gingen fast immer zum Maloupe, etwa 10 km südlich des Platzes, an dessen nach Süden abfallendem Steilhang es immer verlässlich nach oben ging. Das wolkenlose Wetter zu Anfang half, sich notgedrungen auf die Bergfliegerei um- und einzustellen: Hang- und geländenahes Fliegen waren angesagt um dabei die durch Wind und Brise ausgelösten Aufwinde zu nutzen ohne als Flachlandflieger versucht zu sein, irgendwelchen Cumuluswolken nachzufliegen. Die Übung stellte sich schnell ein, und war ich am Anfang (es lag ja auch eine lange fliegerische Winterpause hinter mir) noch etwas überkonzentriert und angespannt, so kehrte bald die Routine zurück und der Radius um den Heimatplatz wurde größer und größer.

Von Tag zu Tag drehte der Wind dann mehr auf südlichere Richtung und die Luft wurde feuchter (dunstiger) und vor allem wärmer, was nicht zuletzt das lange Warten am Start erträglicher machte. Es gab die ersten Cumuli und die Abende und Nächte wurden angenehm mild und wir haben unser Abendessen dann sogar am Campingtisch im Freien zu uns genommen. Tagsüber waren jetzt Shorts und T-Shirt angesagt.

Ich weitete jetzt meine Flüge auch in Richtung der hohen Berge aus und das Weiß der Schnee- und Gletscherwelt war ein beeindruckender Kontrast zu den ersten Obstbaumblüten im milden Talklima bei Gap. Diese Extreme liegen kaum 50 km auseinander. Mit dem Fliegen in den hohen Bergen und insbesondere an den bekannten Rennstrecken hieß es jetzt aber auch verstärkt Ausschau nach anderen Flugzeugen zu halten. Bei bis zu 500 zusätzlichen Segelflugzeugen die im Frühjahr durch Gäste aus Deutschland, Holland, Schweiz, Österreich und England auf den bekannten südfranzösischen Plätzen stationiert sind, ist an den guten Tagen jede Menge Plastik in der Luft.

Interessant war in der zweiten Woche, dass nur etwa 25 km nördlich der Stadt Gap eine deutlich sichtbare Wettergrenze herrschte. Dort an den bis zu 4.000 m hohen Bergen um die „Barre d´Ecrins“ markierten Schneeschauer und dichte Wolkenmauern die südliche Grenze des schlechten Wetters im Norden (an diesen Tagen fielen in der nördlichen Schweiz bis zu 75 cm Neuschnee und auch in Süddeutschland kehrte der Winter zurück). Wir flogen bei bester Thermik in wärmender Sonne und konnten aus bis zu 3.000 m faszinierende Blicke von oben auf dieses geschlossene Wolkenmeer werfen.

Schon immer nutzten Heidi und ich unsere Südfrankreich-Urlaube auch zu anderen Aktivtäten. Die Landschaft animiert regelrecht dazu, dass man sie sich auch zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auch dem Auto erschließt. Ich genieße es besonders, die Landschaft über die ich noch tags zuvor geflogen bin auch von unten zu erkunden. Der Phantasie an möglichen Freizeitaktivtäten (Bergsteigen und -wandern, Skilaufen, Fallschirmspringen, Kajaking Gleitschirmfliegen, Radfahren, Reiten, und, und, und) sind keine Grenzen gesetzt und auch Kultur- und Geschichtsinteressierte finden hier ein weites Betätigungsfeld. So kommt es, dass ich von eigentlich möglichen 12 Flugtagen nur die Hälfte wirklich nutzte (eigentlich wie jedes Jahr).

Wer nun wirklich nichts anderes im Sinn hat, als Stunden zu sammeln kommt in dieser von der Sonne verwöhnten Gegend (Gap = über 300 Sonnentag im Jahr) voll auf seine Kosten und viele fahren nach 14 Urlaubstagen mit 50 bis 60 absolvierten Flugstunden wieder nach Hause.

Am 26. März, genau 2 Wochen nach unserer Abfahrt in Regensburg machen wir uns dann gut erholt aber schweren Herzens wieder auf den Heimweg. Als wir gegen 10:00 Uhr am Hängerstellplatz losfahren, wartet oben am Startplatz wie üblich eine recht lange Reihe von Segelflugzeugen darauf, dass die beiden Schleppmaschinen von Philippe die Motoren anlassen. Lange kann es nicht mehr dauern, denn die die ersten Cumuli bilden sich schon und an den Baumwipfeln kann man sehen, dass die Brise eingesetzt hat. Unglaublich: Keine 80 Straßen-km später, als wir über den Col de la Croix Haute auf die Alpennordseite wechseln, ist um uns tiefster Winter mit Schnee und Eis. Die wärmende Sonne ist längst hinter einer geschlossenen Wolkendecke verschwunden und ein eisiger Wind pfeift über den Paß. Wehmütig aber einsichtig tausche ich meine kurze Hose gegen die dicke Jeans und über das T-Shirt kommt ein flauschiger Sweater. Dabei stelle ich mir vor, wie die Kameraden nur ein kleines Stück südlicher gerade in 3 – 4 m/s Steigen an eine sattgraue Wolkenbasis in 2.500 m kurbeln.

Joe Gaus



Oberbayerisches
Jugendvergleichsfliegen 2004
in Mühldorf

Am ersten Septemberwochenende fand am Flugplatz Mühldorf das oberbayerische Jugendvergleichsfliegen 2004 statt. Wir (Dominik, Matthias, Lisa, Martin, Werner, Alex, Philipp, Markus, Luggi, Andi und Stephan) packten alle Sachen zusammen, hängten die K8 an’s Auto und fuhren dann nach Mühldorf.
Nachdem wir angekommen waren und alles wieder ausgepackt, die K8 abgestellt und die Zelte aufgebaut hatten, ließen wir den Abend mit einem gemeinsamen Abendessen im Flugplatzrestaurant "Fly-Inn" und einem Lagerfeuer gemütlich ausklingen.


Unsere K8 im Landeanflug

Am Samstagmorgen wurden wir um 7.30 Uhr geweckt, so dass nach einem mehr oder weniger ausgiebigen Frühstück und dem Briefing gegen 9.30 mit dem Aufrüsten des Flugzeuges begonnen werden und schon bald die Mühldorfer ASK-21 zum ersten Einweisungsflug in den klaren Herbsthimmel starten konnte. Während schon die ersten Teilnehmer mit ihren Flugzeugen die Startaufstellung einnahmen, wurde bei einem der letzten Einweisungsschlepps die Winde für eine Stunde außer Gefecht gesetzt, so dass sämtliche Starts im F-Schlepp durchgeführt werden mussten, damit an diesem Tag die ersten beiden Wertungsdurchgänge noch abgeschlossen werden konnten.

Nach dieser kleinen Panne verlief der Flugbetrieb aber bis zum abendlichen Abbauen der Flugzeuge vollkommen reibungslos. Nach diesem erfolgreichen, aber anstrengenden Wettbewerbstag konnten wir uns mit einer Sau vom Grill und gekühlten Getränken stärken. Nach dem Sauessen wurde im ausgeräumten Hangar noch ausgiebig gefeiert.


Der letzte Start am Samstag Abend

Am nächsten Morgen durften wir etwas länger schlafen, da der für Mühldorf typische Morgennebel zäh über dem Flugplatz hing. So mussten wir nach dem Frühstück gleich unser theoretisches Wissen in einem kurzen Test unter Beweis stellen, ehe in dem sich schließlich lichtenden Nebel die Flugzeuge aufgerüstet werden konnten. Als die Flugzeuge dann in der vorgesehenen Reihenfolge am Start standen, drehte der Wind, so dass auf die andere Startrichtung umgebaut werden musste, was natürlich einige Zeit beanspruchte. Da aber am vergangenen Tag bereits 100 Starts durchgeführt worden waren, konnte nun endlich mit dem dritten Wertungsdurchgang begonnen werden, der auch bereits gegen 15.00 Uhr abgeschlossen wurde.

Nach einer kurzen Pause sammelten sich die Teilnehmer dann zur Siegerehrung, bei der die Erstplatzierten mit attraktiven Preisen und Pokalen belohnt wurden. Den ersten Platz belegte Claudius Spiegel aus Eichstätt, der zweite Platz ging an Anton Lugtenburg, ebenfalls aus Eichstätt. Dominik Neumaier und Matthias Jocher aus Neuburg erflogen sich durch Punktgleichheit beide den dritten Platz. Der erste Platz der Mannschaftswertung ging an das Team des LSV Weilheim-Peißenberg, wir erkämpften uns den 2. Rang und den dritten Platz errang die Mannschaft des LSV Geratshof.


Unser Team in Mühldorf


Bayerisches
Jugendvergleichsfliegen 2004
in Paterzell

Am Freitag, den 17.09.2004, ging's für Matthias, Philipp und Werner sowie deren Helfermannschaft ab in den Süden, Heading 187° nach Paterzell zum Bayerischen Jugendvergleichsfliegen. Nach zwei, bzw. dreistündiger Fahrt (je nach dem, ob man die "Abkürzung" durch München nimmt oder nicht ) kamen wir am Flugplatz an. Dort waren schon die ersten Einweisungsstarts im Gange, die aber auf Grund der schwindenden Sonne bald eingestellt wurden. Dann hieß es für uns erst mal im Dunkeln die Halle einzuräumen. Als Belohnung gab's dafür ein 3-Gänge-Menü. Zuerst Gulasch, dann Schnitzel und als 3. Gang den Salat dazu.

Da wir sehr hungrig waren, hatten wir uns schon am 1. Gang satt gegessen.... Später ging es dann per Shuttle-Bus vom Flugplatz zur Turnhalle, in der wir übernachteten.

Samstag, 18.09.2004:
Dank modernster Beschallungstechnik - von den Paterzellern unbarmherzig ausgenutzt - wurden wir äusserst unsanft um 07:00 Uhr aus den Schlafstätten geschreckt. Nach der morgendlichen Körperpflege ging's dann wieder per Bus zurück zum Flugplatz, wo auch gleich nach dem Frühstück mit integriertem Briefing und den darauf folgenden Einweisungsflügen (Twin Astir!) mit den Wertungsflügen begonnen wurde. Wir waren die einzigen F-Schlepp-Aspiranten und hatten somit die ganze Huski für uns alleine.

 

Samstag Morgen in Paterzell
Als Erstes stand Kurvenwechsel auf dem Programm. Für uns Flachlandflieger war zwar der wunderschöne Alpenblick nach Süden ein bisschen irritierend, aber trotzdem meisterten wir diese Übung sowie die anschließende Ziellandung mit vorausgehendem möglichst sauberen Flug inklusive 5-Sekunden-Slip ganz ordentlich.

Die Huski - mit der wurden wir rasant nach oben und um die Kurven geschleppt.
 

Die Kühe in Paterzell sind auf ihrer Weide unmittelbar im Anflug zur 36 anscheinend völlig schmerzfrei.

Dank der spitzenmäßigen Organisation durch die paterzeller Fliegerkollegen konnten auch die folgenden zwei Durchgänge noch am selben Tag durchgeführt werden, wobei alles ohne Hektik und ohne jegliche Zwischenfälle ablief. Durchgang Nr. 2 mit der Rollübung war zwar relativ unspektakulär, dafür hatte es aber dann der dritte Durchgang mit seinen zwei hintereinandergeschalteten und ein wenig "entfremdeten" hochgezogenen Fahrtkurven in sich. Wer K8ten sehen will, die sich im 70° Bahnneigungsflug der Erde entgegenstürzten um anschließend in den Messerflug überzugehen, ist beim Jugendvergleichsfliegen genau richtig . Aufgrund der relativ niedrigen Ausklinkhöhe von ca. 300 m sowie dem Waldstück, das sich unter dem Übungsraum befand, fiel das Halten der Geschwindigkeit, welches von der Jury gerne gesehen wird, ein wenig kurz aus. Knappe 80 m über der Baumwipfeloberkante in der K8 bei 170 km/h fliegt es sich wirklich nicht entspannt, und man will ja auch noch Höhe für den Seitengleitflug übrig haben. Am Schluss waren aber alle Knochen und Flugzeuge heil, und es blieb sogar noch Zeit, die Theorieprüfung abzuhalten.

Nach diesem anstrengenden Tag kam uns die Party gerade recht - alle haben sie überlebt .

Sonntag, 19.09.2004:
Da wir am Samstag das ganze Programm bereits durchlaufen hatten, fand am Sonntag nach einem für den einen mehr und für den anderen weniger ausgiebigen Frühstück noch die Siegerehrung statt:

Wir konnten uns den 3. Platz in der Mannschaftswertung sichern!

Unsere Plätze in der Einzelwertung:
4. Werner Turban
6. Matthias Jocher
13. Philipp Mittel

 


Unser Team in Paterzell

Dominik Neumaier und Alexander Schier, die sich ebenfalls für das Bayerische Vergleichsfliegen qualifiziert hatten, konnten leider nicht teilnehmen.

Ein Dank gilt Paterzell für die hervorragende Organisation und Verpflegung
sowie unseren fleißigen Helfern Stephan, Andi und Luggi!

weitere Bilder:


- Die Jury -



Da die hochgezogene Fahrtkurve etwas komplizierter verlangt war als sonst, hatten einige Teilnehmer extra einen Plan mitgenommen. Dieser hier hat allerdings nicht die volle Punktzahl erreicht... ;-)

 


Für die anderen Teilnehmer ging's mit der Winde nach oben, wir hatten aber unsere Huski :-)


Wer hat's erfunden?

Nachdem alle Durchgänge absolviert waren, folgte das nächste Spektakel: Eine Kunstflugeinlage mit der Swift!